Lee, Man-Hee’s Shinchonji: Verdeckte Werbung in Deutschland

Verdecktes Vorgehen einer jugendreligionsartigen Sekte aus Korea 2013 in Deutschland:

Nach Auftritten auch am Rande von Veranstaltungen mit der Bundeskanzlerin Angela Merkel im CDU-Wahlkampf in Düsseldorf und Greifswald gelang Shinchonji nun ein Coup in Leipzig.Wie in alten Zeiten legte die koreanische Sekte eine Kirchengemeinde und eine ganze Stadt rein. Die Leipziger Internet-Zeitung titelt:
Koreanischer Sekte auf den Leim gegangen: Sektenführer Man-Hee Lee spricht auf Friedensforum in Nikolaikirche
http://www.l-iz.de/Leben/Gesellschaft/2013/10/Sektenfuehrer-Man-Hee-Lee-spricht-auf-Friedensforum-51382.html
Auszüge aus dem Artikel von Eva-Maria Kasimir in der Leipziger Internet Zeitung vom 06.10.2013:

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Man-Hee Lee zusammen mit Maria Kim beim Interviewtermin in einem Hotel am Augustusplatz.
Foto: Eva-Maria Kasimir
Wie Schuppen von den Augen fiel es Nikolaipfarrer Bernhard Stief, als er am Freitagabend den Namen des koreanischen Redners googelte, welcher kurz zuvor auf dem Friedensforum in der Nikolaikirche gesprochen hat: Man-Hee Lee. Dieser führt eine christliche Sekte namens Shinchonji, die hauptsächlich in Südkorea aktiv ist, die aber seit dem Jahr 2006 auch verstärkt auf Gläubigenfang in Deutschland gehen soll.
„Wenn wir das gewusst hätten, wären wir niemals darauf eingegangen, diese Veranstaltung auszurichten“, sagt Stief. Doch der zwielichtige Hintergrund des Koreaners war im Vorfeld immer wieder verschleiert worden. Stief sowie die Verantwortlichen bei der Stadtverwaltung sind offensichtlich von einer geschickt gemachten Öffentlichkeitsarbeit geblendet worden. Durch diese hat die Sekte erreicht, dass auf dem Friedensforum, welches eine mögliche Wiedervereinigung von Nord- und Südkorea zum Thema hatte, der Sektenführer Man-Hee Lee vor großem Publikum sprechen und zugleich die Nikolaikirche und deren Geschichtsträchtigkeit als Bühne nutzen konnte.
…..
Im Interview mit L-IZ.de stellte sich Sektenführer Lee als Präsident der „Heavenly Culture, World Peace, Restoration of Light“-Organisation vor. Der umständliche Name steht für himmlische Kultur, Weltfrieden und Wiederherstellung des Lichts. …
viele bunte Bildchen, die Lee beim Händeschütteln mit Polit-Promis aus der ganzen Welt zeigt, zum Beispiel Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi oder Lothar de Maizière, dem letzten Ministerpräsidenten der DDR.

Eingefädelt hatte das Friedensforum in der Nikolaikirche wiederum eine andere Organisation – die Global Peace Generation (GPG) … Heidi Triller von GPG, eine der Ansprechpartnerinnen für das Friedensforum: „Wir sind ein Dachverband für Friedensorganisationen auf der ganzen Welt, in welcher die Aktivitäten gebündelt werden können, so dass sie nicht ins Leere laufen.“ …Verantwortlich sei Anne Büttner
….

„Man hat uns regelrecht missbraucht für den Auftritt Lees. Man hat das Thema missbraucht, unsere Kirche und unser Vertrauen “, so Stief. ….
Aufsatz des Sektenbeauftragten Thomas Gandow über Shinchonji:
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Ankündigung des Friedensforums von der Landeskirche:
 www.evlks.de/aktuelles/nachrichten/22450.html


http://www.l-iz.de/Leben/Gesellschaft/2013/10/Sektenfuehrer-Man-Hee-Lee-spricht-auf-Friedensforum-51382.html

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